Maria Magdalena Sheltered Workshops

Unser Ziel

Die erwachsenen Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen sollen in Gatuanyaga nach Beendigung ihrer Schulzeit möglichst selbstständig leben und zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Dazu können sie in der Landwirtschaft oder in verschiedenen Werkstätten arbeiten.

Wie leben die behinderten Erwachsenen?

Unser Verein hat Mittel für den Bau einer Unterkunft bereitgestellt. Im Januar 2014 konnte die erste Gruppe junger Erwachsener mit Behinderung einziehen. Mittlerweile wohnen dort über 40 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sowie ihre Betreuer.

Die jungen Erwachsenen sind stolz, dass sie jetzt selbstständig in Gatuanyaga leben können. Mit Hilfe von Sozialarbeitern lernen sie sich selber zu organisieren und übernehmen Tätigkeiten im Haushalt.

Die laufenden Kosten übernimmt bis auf weiteres die Benjamin Foundation.

Warum werden Werkstätten gebraucht?

Viele dieser jungen Menschen mit Behinderung haben keine Chancen in der freien Wirtschaft. Für sie wird ein besonderes Umfeld benötigt, in dem sie leben und arbeiten können. Durch ihre Arbeit tragen sie zu ihrem Unterhalt bei. 

Wie arbeiten die behinderten Erwachsenen?

Für die Anleitung und die pädagogische Begleitung ist James Junah, der stellvertretende Schulleiter der  Special School zuständig. Die Bewohner arbeiten in Werkstätten mit einem Werkstattleiter. Im Workshop Arts and Crafts werden z.B. Schmuck und Lederartikel hergestellt.

Landwirtschaft und Gartenbau

Die Landwirtschaft wurde mit einem großern Wasserspeicher, einem Brunnen und einem Tropfbewässerungssytem nach und nach verbessert. So konnten die Erträge deutlich gesteigert werden. Das Gemüse wird in der Küche der Special School und der Sheltered Workshops zubereitet. Überschüsse werden auf dem lokalen Markt verkauft.

Metallwerkstatt

In der Metallwerkstatt stellen die Menschen mit Behinderung Türen, Tore, Fensterrahmen und Balkongeländer für den örtlichen Markt her.

Holzwerkstatt

Die Holzwerkstatt schreinert Schulmöbel, wie Tische, Stühle und Schränke für die neugebaute Schule in Munyu und für private Auftraggeber. Durch Spenden konnten wir 2017 einen Container mit Maschinen zur Holzbearbeitung nach Munyu schicken. Damit kann nun professionell gearbeitet werden. 

Betonwerkstatt

Hier stellen die Menschen mit Behinderung Lüftersteine her. Diese werden in neue Häuser eingebaut und können auf dem lokalen Markt gut verkauft werden.

Café Lindenhof

Auf dem Gelände wurde ein kleines Restaurant, das „Cafe Lindenhof“, errichtet. Dort verkaufen die Bewohner Essen und Getränke. Durch die Nähe zur Hauptstraße Garissa Road finden Mandazi, Chapati und Chai* guten Absatz und die Kunden kommen von früh am Morgen bis spät in den Abend. Seit neuestem gibt es sogar Pizza. 

*Hefegebäck, Fladenbrot und Tee

Wie geht es weiter?

Zusammen mit den kenianischen Partnern haben wir ein Entwicklungskonzept für das gesamte Gelände erarbeitet, mit behindertengerechten Wohneinheiten, einem Freizeitbereich, einem Gästehaus, Werkstätten, dem Bereich für die Landwirtschaft und dem Café Lindenhof. 

Ein großer Saal soll für Versammlung entstehen. In den nächsten Jahren werden weitere Werkstätten gebaut. Auch der Wohnbereich muss vergrößert und noch stärker auf die Bedürfnisse der behinderten Menschen angepasst werden.

Wie können wir das schaffen?

Helfen Sie uns!

Wir benötigen Ihre Spenden, damit wir helfen können, dieses zukunftsweisende Modellprojekt zu verwirklichen.

Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass behinderte junge Menschen in Kenia eine Zukunft haben!