Maria Magdalena Special School

Leuchtturmprojekt Bioreaktor

In Kenia wird Abwasser meist nur versickert. Dies sorgt für hohe Belastungen mit Coli-Keimen. Die Ingenieure ohne Grenzen / Ulm planen eine Anlage zur Reinigung des Abwassers. 

Nach dem Absetzen in Klärgruben wird das Abwasser in einem Tropfkörper biologisch abgebaut. Nach der Reinigung kann das Wasser kann zur Bewässerung von Bananenpflanzen, Papaya oder Bäumen verwendet werden.

Die Umsetzung erfolgt vor Ort mit unserem Mitarbeiter Hubert Senger.

Die Herausforderung: Die Lavasteine für den Bioreaktor müssen von weiter Entfernung im LKW angeliefert werden.

Quality education – gute Schulbildung an der Academy Munyu

Bei niedrigen Schulgebühren bietet die Schule eine gute Bildung. Für Kinder und Eltern ist auch die Schulspeisung wichtig. Mit dem „feeding program“ bekommen die Kinder am Morgen einen nahrhaften Getreidebrei (uji) und mittags eine warme Mahlzeit.

Überschwemmungen in Munyu

In Kenia sind in fünf Regenzeiten teilweise oder sogar ganz ausgeblieben. Jetzt gab es viele Überschwemmungen. Viele Menschen haben ihre Häuser und alles verloren. Über 200 Menschen starben in den Fluten. 

Maria Magdalena Sheltered Workshops

 

In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung überflutete das Wasser die gesamte Anbaufläche für Gemüse. Das Wasser musste über die Gräben abgeleitet werden.

Die Regenfälle haben die Pflanzen komplett zerstört. Auf vielen Flächen steht das Wasser.

Es wird noch einige Wochen dauern, bis die Menschen mit Behinderung wieder normal auf den Feldern arbeiten können.

Wege unbefahrbar

Die Straßen in und um Munyu sind in schlechtem Zustand. Die allgemein bekannten „Potholes“ – Schlaglöcher - wurden zu kleinen Seen. Das Durchfahren war spannend und einige Fahrzeuge blieben in den Seen stecken. Die Menschen mussten durch die überfluteten Straßen waten.

Dürre und Überflutungen

In Munyu hat es in 6 Wochen fast 800 l/m² geregnet. Das ist ungewöhnlich viel. Ab 50 l Regen fließt das Wasser in die Flusstäler ab. An Ndarugu- und Athi River unterhalb Munyu mussten einige Leute ihre Häuser verlassen, da die Flüsse gewaltig angeschwollen. Im letzten Sommer dagegen, war der Ndarugu River komplett ausgetrocknet und es gab kein Trinkwasser.

Neuer Schulbus – mehr Kinder an der Academy Munyu

Bisher mussten über 20 Kinder in einem Kleinbus zur Schule fahren. Mit einer Spendensammlung vor Ort und mit unserer Hilfe konnte ein zweiter, großer Schulbus angeschafft werden. 

Jetzt steigen die Schülerzahlen. Die Kinder aus Gatuanyaga und Como freuen sich über den großen Bus. Die Academy wächst und kann sich selbst finanzieren.

Concrete

In der Betonwerkstatt wird weiterhin gut gearbeitet.

Die Menschen mit Behinderung produzieren Lüftersteine und Betonplatten. Sie sind mit Spaß und großem Einsatz bei der Arbeit. Die Arbeit ist relativ einfach.

Die Werkstätten sollen kein Defizit machen und sich möglich selbst tragen. In der Betonwerkstatt gelingt das.

Die Steine lassen sich gut in der Umgebung verkaufen. 

Gelebte Inklusion

Der ehemalige „trainee“ Kennedy hat eine Anstellung in den Werkstätten bekommen. Er hat eine Sprachstörung und eine (leichte) geistige Behinderung. Ken ist jetzt für die Produktion der Stofftaschen zuständig und leitet selbst eine kleine Gruppe. Ein toller Erfolg!

Plastiktüten sind in Kenia verboten. Die Stofftaschen mit dem Logo der Sheltered Workshops gibt es in vielen Farben. Sie werden vor Ort verkauft und sind auch bei uns in Deutschland zu haben.

Neue Ideen

Die Lehrerin Nancy Ireri sorgt für neuen Schwung in der Abteilung „Arts and Crafts“. Die Menschen mit Behinderung produzieren waistbands – schmale Gürtel mit kleinen Massai-Perlen. Mit großer Begeisterung stellen sie ihr neues Produkt vor.

Im aktuellen Programm sind auch Lederarmbändchen, Ketten aus Naturmaterialien, Taschen und Schürzen