Hope and Faith

In der abgelegenen Region Juja Farm bei Athi gibt es ein Kinderheim für schwerstbehinderte Kinder: Hope and Faith.

Die Leiterin Marion Karimi kümmert sich intensiv und liebevoll um sie.

Während an vielen Einrichtungen alle zu Hause sind, sind alle 42 Kinder mit Behinderungen ständig im Heim bei Marion. Sie trägt die volle Verantwortung dafür. Keine einfache Situation. Dazu die Ungewissheit wie das Überleben fürs nächste halbe Jahr gesichert werden kann. 

Sie hat und lebt mit einem beeindruckenden Glauben und Gottvertrauen und schöpft daraus wohl täglich die Kraft, um mit all den Dingen und Sorgen klar zu kommen.

Hoffnung und Glaube für Kinder mit Behinderung im Waisenhaus Hope and Faith

Das Waisenhaus kämpft ums Überleben - aber es gibt auch Hoffnung: organic farming und einen wonder garden.

Mit Ihrer Spende machen Sie die Kinder im Waisenhaus glücklich!

Hier geht es direkt zur Spendenseite...

Ärztliche Hilfe für Baraka

Bei Hope and Faith gibt es immer wieder Kinder, die unbedingt medizinische Hilfe benötigen. Viele benötigen auch Krankengymnastik.

Baraka ist seit seiner Geburt schwerst behindert, sein linkes Bein ist verkrüppelt. 

Jetzt wurde Barakas Bein im Kijabe Hospital in Naivasha operiert, um die gebogenen Knochen auszurichten. Marion war eine Woche lang mit dem 12-jährigen Jungen im Krankenhaus.

Die Anzahlung für die Operation betrug 80.000 KES, das sind ca. 800 €. Die Abrechnung der tatsächlichen Kosten steht noch aus. Sein linkes Bein ist verkürzt, aber wir hoffen, dass er bald richtig laufen kann. Baraka braucht sicherlich noch weitere Operationen und Krankengymnastik.

Helfen Sie, damit Baraka glücklich endlich glücklich wird!

Hier können Sie spenden...

Organic farming und ein wonder garden

Marion hat zusammen mit ihren Kindern Hochbeete angelegt: einen "wonder garden". Jetzt dürfen auch die Kinder, die im Rollstuhl sitzen Gemüse pflanzen, gießen, düngen und ernten.

Die Kinder sind sehr aufgeregt…

Wir unterstützen die organic farming Projekte mit den Kosten für das benötigte Material – Pflanzen, Abgrenzungen, Pfähle, Nägel, Zäune, Dünger…

Das neue Grundstück

Mitarbeiter haben begonnen Löcher für Pfähle zu graben, damit ein Zaun um das Grundstück errichtet werden kann. Die Kinder, die in der Lage sind, halfen dabei mit.

Gleichzeitig wurde der Boden umgegraben, um Gemüse anbauen zu können. Der Gartenbau bringt Beschäftigung für die Kinder. Sie können sich dort bewegen und selbst etwas bewirken.

Totalabschottung im Kinderheim

Von der Coronakrise sind die schwerstbehinderten Kinder im Waisenhaus Hope and Faith besonders betroffen. Die Einrichtung ist abgeriegelt und es werden keinerlei Besucher eingelassen. Die Leiterin Marion Karimi hat Schwierigkeiten genügend Nahrungsmittel zu besorgen. Früher haben kenianische Besucher immer wieder Lebensmittel gebracht. Hier ist Marions Brief...

Alle Mitarbeiter müssen auf dem beengten Gelände wohnen. Marion hat Angst, dass sich ihre Schützlinge anstecken. 

Marion ist weiter auf der Suche nach Unterstützern.

Es gibt auch einen Lichtblick

Der Kauf des angrenzenden Grundstücks ist abgeschlossen, dank einer großzügigen Spende einer Familie aus dem Allgäu. Nur die Beurkundung läuft noch, weil Behörden geschlossen sind.

Unser Mitarbeiter Dierk Nülle kann das Waisenhaus an Pfingsten nicht besuchen. Der ehemalige Leiter des Staatlichen Hochbauamts in Ulm möchte mit der Planung für neue Gebäude beginnen. 

Dringend benötigt werden behindertengerechte Sanitäre Anlagen und eine Küche. Langfristig sollen Räume für zwei Klassenzimmer entstehen, damit die Kinder mit Behinderung direkt vor Ort in die Schule gehen können. 

Marion bekommt wegen der Corona Krise keine Lebensmittel Spenden mehr. Früher haben kenianische Wohltäter immer wieder Lebensmittel gebracht. Der Statt hilft nicht. Wir unterstützen sie. Helfen Sie uns dabei!

Marion braucht ca. 300 € im Monat für Nahrungsmittel, 600 € für Windeln, Hygiene- und Putzartikel und ca. 150 € für Medikamente für Epileptiker.

 

Alle Kinder in der Einrichtung haben mehrere schwere körperliche und oft auch geistige Behinderungen.

Die meisten müssen gefüttert werden und brauchen Windeln. Viele von ihnen können nicht gehen und sind auf einen Rollstuhl angewiesen.

Einige können trotz ihrer körperlichen Behinderung die örtliche Schule besuchen.

 

Sie wurden von ihren Familien ausgesetzt oder nach der Geburt einfach im Krankenhaus zurückgelassen.

Manche wurden im Straßengraben gefunden.

 

Ein Kind mit einer Behinderung gilt in Kenia oft als ein Fluch für die Familie und wird verlassen, ausgesetzt oder sogar getötet.

Eltern können ihr Kind töten, weil es eine Behinderung hat.

Marion kämpft gegen diesen weit verbreiteten Aberglauben.

Wenn wieder ein Kind mit einer schweren Behinderung gefunden wurde, bekommt Marion einen Anruf vom kenianischen Jugendamt mit der Anfrage, ob sie dieses Kind auch aufnehmen kann.

Die Einrichtung Hope and Faith ist bei der kenianischen Regierung registriert. Nachdem die Formalien geklärt sind, bekommt Marion dann das Sorgerecht für die Kinder.

 

Allerdings bekommt sie keinerlei Zuschüsse vom kenianischen Staat, der die ungeliebten Kinder bei ihr abliefert.

Marion hat einige Unterstützer in Kenia, die ihr helfen die schlimmen Zustände etwas zu lindern. 

Mehr als 40 Kinder schlafen in einem Schlafsaal zusammen mit einer Hausmutter.

Weil nicht genügend Betten vorhanden waren haben wir versucht zu helfen: In den Werkstätten der Maria Magdalena Sheltered Workshops wurden neue Bettgestelle für Hope and Faith hergestellt.

 

Bei Hope and Faith fehlt es an vielem: Die Gebäude und die sanitären Einrichtungen sind teilweise in einem desolaten Zustand und viel zu klein.

Die ganze Wäsche muss von Hand gewaschen werden.

 

 

Hope and Faith braucht dringend eine neue Kochhütte mit einem ordentlichen Spülbecken und einem richtigen Herd.

 

Das Grundstück der Einrichtung ist winzig.

Dank einer großen Spende einer Familie aus dem Allgäu können wir Marion helfen:

Hope and Faith kann endlich das angrenzende Grundstück kaufen.

 

Marion Karimi macht sich weiter auf der Suche nach Unterstützern.

Sie möchte, dass die Kinder mit Behinderungen ein richtiges Zuhause haben.

Helfen Sie uns, damit diese benachteiligten Kinder eine Chance bekommen!