Hope and Faith

In der abgelegenen Region Athi nahe Juja Farm gibt es ein Kinderheim für schwerstbehinderte Kinder: Hope and Faith.

Die Leiterin Marion Kimani kümmert sich intensiv und liebevoll um sie.

 

Alle Kinder in der Einrichtung haben mehrere schwere körperliche und oft auch geistige Behinderungen.

Die meisten müssen gefüttert werden und brauchen Windeln. Viele von ihnen können nicht gehen und sind auf einen Rollstuhl angewiesen.

Einige können trotz ihrer körperlichen Behinderung die örtliche Schule besuchen.

 

Sie wurden von ihren Familien ausgesetzt oder nach der Geburt einfach im Krankenhaus zurückgelassen.

Manche wurden im Straßengraben gefunden.

 

Ein Kind mit einer Behinderung gilt in Kenia oft als ein Fluch für die Familie und wird verlassen, ausgesetzt oder sogar getötet.

Dies geschah auch mit dem kleinen Bruder von Marion, den ihre Eltern töteten, weil er eine schwere Behinderung hatte.

Marion kämpft gegen diesen weit verbreiteten Aberglauben.

Wenn wieder ein Kind mit einer schweren Behinderung gefunden wurde, bekommt Marion einen Anruf vom kenianischen Jugendamt mit der Anfrage, ob sie dieses Kind auch aufnehmen kann.

Die Einrichtung Hope and Faith ist bei der kenianischen Regierung registriert. Nachdem die Formalien geklärt sind, bekommt Marion dann das Sorgerecht für die Kinder.

 

Allerdings bekommt sie keinerlei Zuschüsse vom kenianischen Staat, der die ungeliebten Kinder bei ihr abliefert.

Marion hat einige Unterstützer in Kenia, die ihr helfen die schlimmen Zustände etwas zu lindern. 

Mehr als 40 Kinder schlafen in einem Schlafsaal zusammen mit einer Hausmutter.

Weil nicht genügend Betten vorhanden waren haben wir versucht zu helfen: In den Werkstätten der Maria Magdalena Sheltered Workshops wurden neue Bettgestelle für Hope and Faith hergestellt.

 

Bei Hope and Faith fehlt es an vielem: Die Gebäude und die sanitären Einrichtungen sind teilweise in einem desolaten Zustand und viel zu klein.

Die ganze Wäsche muss von Hand gewaschen werden.

 

 

Hope and Faith braucht dringend eine neue Kochhütte mit einem ordentlichen Spülbecken und einem richtigen Herd.

 

Das Grundstück der Einrichtung ist winzig.

Dank einer großen Spende einer Familie aus dem Allgäu können wir Marion helfen:

Hope and Faith kann endlich das angrenzende Grundstück kaufen.

 

Marion Kimani macht sich weiter auf der Suche nach Unterstützern.

Sie möchte, dass die Kinder mit Behinderungen ein richtiges Zuhause haben.

Helfen Sie uns, damit diese benachteiligten Kinder eine Chance bekommen!