Hope and Faith

In der abgelegenen Region Athi nahe Juja Farm gibt es ein Kinderheim für schwerstbehinderte Kinder: Hope and Faith.

Die Leiterin Marion Kimani kümmert sich intensiv und liebevoll um sie.

Totalabschottung im Kinderheim

Von der Coronakrise sind die schwerstbehinderten Kinder im Waisenhaus Hope and Faith besonders betroffen. Die Einrichtung ist abgeriegelt und es werden keinerlei Besucher eingelassen. Die Leiterin Marion Kimani hat Schwierigkeiten genügend Nahrungsmittel zu besorgen. Früher haben kenianische Besucher immer wieder Lebensmittel gebracht. Hier ist Marions Brief...

Alle Mitarbeiter müssen auf dem beengten Gelände wohnen. Marion hat Angst, dass sich ihre Schützlinge anstecken. 

Marion ist weiter auf der Suche nach Unterstützern.

Es gibt auch einen Lichtblick

Der Kauf des angrenzenden Grundstücks ist abgeschlossen, dank einer großzügigen Spende einer Familie aus dem Allgäu. Nur die Beurkundung läuft noch, weil Behörden geschlossen sind.

Unser Mitarbeiter Dierk Nülle kann das Waisenhaus an Pfingsten nicht besuchen. Der ehemalige Leiter des Staatlichen Hochbauamts in Ulm möchte mit der Planung für neue Gebäude beginnen. 

Dringend benötigt werden behindertengerechte Sanitäre Anlagen und eine Küche. Langfristig sollen Räume für zwei Klassenzimmer entstehen, damit die Kinder mit Behinderung direkt vor Ort in die Schule gehen können. 

Marion bekommt wegen der Corona Krise keine Lebensmittel Spenden mehr. Früher haben kenianische Wohltäter immer wieder Lebensmittel gebracht. Der Statt hilft nicht. Wir unterstützen sie. Helfen Sie uns dabei!

Marion braucht ca. 300 € im Monat für Nahrungsmittel, 600 € für Windeln, Hygiene- und Putzartikel und ca. 150 € für Medikamente für Epileptiker.

 

Alle Kinder in der Einrichtung haben mehrere schwere körperliche und oft auch geistige Behinderungen.

Die meisten müssen gefüttert werden und brauchen Windeln. Viele von ihnen können nicht gehen und sind auf einen Rollstuhl angewiesen.

Einige können trotz ihrer körperlichen Behinderung die örtliche Schule besuchen.

 

Sie wurden von ihren Familien ausgesetzt oder nach der Geburt einfach im Krankenhaus zurückgelassen.

Manche wurden im Straßengraben gefunden.

 

Ein Kind mit einer Behinderung gilt in Kenia oft als ein Fluch für die Familie und wird verlassen, ausgesetzt oder sogar getötet.

Eltern töten ihr Kind, weil es eine Behinderung hat.

Marion kämpft gegen diesen weit verbreiteten Aberglauben.

Wenn wieder ein Kind mit einer schweren Behinderung gefunden wurde, bekommt Marion einen Anruf vom kenianischen Jugendamt mit der Anfrage, ob sie dieses Kind auch aufnehmen kann.

Die Einrichtung Hope and Faith ist bei der kenianischen Regierung registriert. Nachdem die Formalien geklärt sind, bekommt Marion dann das Sorgerecht für die Kinder.

 

Allerdings bekommt sie keinerlei Zuschüsse vom kenianischen Staat, der die ungeliebten Kinder bei ihr abliefert.

Marion hat einige Unterstützer in Kenia, die ihr helfen die schlimmen Zustände etwas zu lindern. 

Mehr als 40 Kinder schlafen in einem Schlafsaal zusammen mit einer Hausmutter.

Weil nicht genügend Betten vorhanden waren haben wir versucht zu helfen: In den Werkstätten der Maria Magdalena Sheltered Workshops wurden neue Bettgestelle für Hope and Faith hergestellt.

 

Bei Hope and Faith fehlt es an vielem: Die Gebäude und die sanitären Einrichtungen sind teilweise in einem desolaten Zustand und viel zu klein.

Die ganze Wäsche muss von Hand gewaschen werden.

 

 

Hope and Faith braucht dringend eine neue Kochhütte mit einem ordentlichen Spülbecken und einem richtigen Herd.

 

Das Grundstück der Einrichtung ist winzig.

Dank einer großen Spende einer Familie aus dem Allgäu können wir Marion helfen:

Hope and Faith kann endlich das angrenzende Grundstück kaufen.

 

Marion Kimani macht sich weiter auf der Suche nach Unterstützern.

Sie möchte, dass die Kinder mit Behinderungen ein richtiges Zuhause haben.

Helfen Sie uns, damit diese benachteiligten Kinder eine Chance bekommen!